18/365 "Please stand by"

Veröffentlicht am 18. Januar 2026 um 15:57

Meine persönliche Challenge für 2026 - Jeden Tag ein Film.
Dank Streamingdiensten gibt es eine reichhaltige Auswahl an Filmen die man teilweise für Lau schauen kann und dabei sind nicht nur gute B-Movies im Sortiment vertreten sondern auch einige Klassiker.

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Film 18 von 365 in 2026 - "Please stand by", Komödie/Drama, USA, 2017

Cast:

Dakota Fanning, Toni Collette, Alice Eve, Patton Oswald

Long Story short:

Please Stand By: Eine Reise bis an die Grenzen und darüber hinaus
Das berührende Indie-Drama "Please Stand By" (2017) erzählt die inspirierende Geschichte von Wendy (Dakota Fanning), einer brillanten jungen Frau mit Autismus. Der Film ist eine einfühlsame Mischung aus Roadmovie und Charakterstudie, die zeigt, dass Mut viele Gesichter hat.

Die Ausgangslage: Eine Welt voller Regeln
Wendy lebt in einer betreuten Wohngruppe in San Francisco, geleitet von der geduldigen Scottie (Toni Collette). Ihr Alltag ist streng getaktet – eine Notwendigkeit, um in einer Welt voller Reize zu bestehen, die sie oft überfordern. Ihre große Leidenschaft ist Star Trek. Sie identifiziert sich stark mit Mr. Spock, der wie sie versucht, Logik über schwer kontrollierbare Emotionen zu stellen.

Als Paramount Pictures einen Drehbuchwettbewerb zum 50. Jubiläum der Serie ausschreibt, schreibt Wendy ein 427-seitiges Skript. Doch durch ein Missgeschick verpasst sie die Post-Frist.

Anstatt aufzugeben, beschließt Wendy, das Unmögliche zu wagen: Sie bricht aus ihrem geschützten Umfeld aus, um ihr Manuskript persönlich bei den Paramount Studios in Hollywood abzugeben. Nur begleitet von ihrem kleinen Hund Pete begibt sie sich auf eine Reise über Hunderte von Kilometern. Für Wendy, die zuvor kaum alleine eine belebte Straße überquert hat, wird die Fahrt mit dem Überlandbus und die Konfrontation mit Fremden zu einer gewaltigen Herausforderung.

Während Scottie und Wendys Schwester Audrey (Alice Eve) verzweifelt nach ihr suchen, muss Wendy Diebstähle, Unfälle und ihre eigenen Panikattacken überstehen. Der Filmtitel „Please Stand By“ ist dabei ihr Mantra zur Selbstberuhigung. Am Ende geht es nicht nur darum, das Drehbuch abzugeben, sondern ihrer Schwester und sich selbst zu beweisen, dass sie zu weit mehr fähig ist, als man ihr zutraut. Der Film endet nicht mit einem klischeehaften Hollywood-Sieg, sondern mit dem viel wichtigeren Triumph ihrer gewonnenen Eigenständigkeit.

 

Mein eigenes Fazit:

Als Trekkie geht einem das Herz auf: Wendy nutzt Logik und Spocks Stoismus, um ihre Angst zu besiegen. Ihr 427-seitiges Skript ist der ultimative Liebesbrief an das Fandom. Die Reise nach L.A. ist ihre persönliche "Final Frontier" – ein Beweis, dass Star Trek uns hilft, über uns hinauszuwachsen. Einfach logisch und tief bewegend!
Bonus: Patton Oswald als Polizist der Wendy in einem schweren moment mit Klingonisch anspricht um sie zu beruhigen.


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