Meine persönliche Challenge für 2026 - Jeden Tag ein Film.
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Film 17 von 365 in 2026 - "Gravity", Survival Thriller, USA, 2013
Cast:
Sandra Bullock, George Clooney
Long Story short:
Alfonso Cuaróns Meisterwerk "Gravity" (2013) ist kein klassisches Science-Fiction-Epos, sondern ein hochspannender Survival-Thriller, der die Isolation des Weltraums physisch spürbar macht. Der Film besticht durch seine bahnbrechende Kameraarbeit und eine beklemmende Atmosphäre.
Die Bio-Medizinerin Dr. Ryan Stone (Sandra Bullock) befindet sich auf ihrer ersten Shuttle-Mission, begleitet vom erfahrenen Astronauten-Veteranen Matt Kowalski (George Clooney). Während eines Routine-Außeneinsatzes am Hubble-Teleskop geschieht das Unfassbare: Trümmerteile eines zerstörten Satelliten rasen mit extremer Geschwindigkeit auf sie zu. Das Shuttle wird zerstört, die restliche Crew stirbt, und Stone und Kowalski bleiben allein in der Schwerelosigkeit zurück – ohne Funkkontakt zur Erde.
Was folgt, ist ein verzweifelter Wettlauf gegen die Zeit. Während der Sauerstoff knapp wird, müssen sich die beiden von einer Raumstation zur nächsten hangeln. Der Film konzentriert sich dabei stark auf die psychologische Belastung von Dr. Stone, die mit einem persönlichen Trauma kämpft und im Angesicht des Todes ihren Überlebenswillen wiederfinden muss.
„Gravity“ nutzt die Stille des Vakuums und die endlose Leere, um ein Gefühl der totalen Hilflosigkeit zu erzeugen. Die Reise führt über die ISS bis hin zu einer chinesischen Station, wobei die physischen Gesetze des Alls – Trägheit und fehlender Widerstand – zu den größten Feinden werden. Am Ende steht eine spektakuläre Rückkehr in die Erdatmosphäre, die symbolisch für eine Wiedergeburt steht.
Mein eigenes Fazit:
Sandra Bullock allein im All ist der ultimative Albtraum: Man spürt förmlich den schwindenden Sauerstoff und die Panik in der Schwerelosigkeit. Visuell ist das Ganze purer Wahnsinn, fast schon eine spirituelle Erfahrung über das Loslassen. Selten hat mich ein Film so atemlos und gleichzeitig tief beeindruckt zurückgelassen.
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