Meine persönliche Challenge für 2026 - Jeden Tag ein Film.
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Film 26 von 365 in 2026 - "Was Frauen wollen", Komödie, USA, 2000
Cast:
Helen Hunt, Mel Gibson, Alan Alda
Long Story short:
Die romantische Komödie „Was Frauen wollen“ (What Women Want) aus dem Jahr 2000 markierte einen der größten kommerziellen Erfolge für Regisseurin Nancy Meyers. Der Film spielt mit der klassischen Geschlechterdynamik und nutzt ein übernatürliches Element, um die Kommunikation zwischen Männern und Frauen zu thematisieren.
Nick Marshall (Mel Gibson) ist ein erfolgreicher, aber chauvinistischer Werbefachmann in Chicago. Er verkörpert den klassischen „Macho“ der alten Schule, ist überzeugt von seiner unwiderstehlichen Wirkung auf Frauen und ignoriert dabei völlig deren Bedürfnisse oder Gefühle – sei es im Privatleben oder im Beruf. Seine Welt gerät ins Wanken, als er bei einer Beförderung übergangen wird. Statt ihm bekommt die zielstrebige Darcy McGuire (Helen Hunt) den Posten als Kreativdirektorin, da die Agentur verstärkt Produkte für den wachsenden weiblichen Markt vermarkten will.
Um sich in die weibliche Zielgruppe hineinzuversetzen, experimentiert Nick zu Hause mit Frauenartikeln wie Enthaarungswachs und Strumpfhosen. Dabei erleidet er einen Unfall mit einem Haartrockner in der Badewanne und bekommt einen heftigen elektrischen Schlag. Am nächsten Morgen stellt er fest, dass er eine außergewöhnliche Fähigkeit besitzt: Er kann die Gedanken jeder Frau in seiner Umgebung hören.
Anfangs überfordert und schockiert von der Flut an Informationen, beginnt Nick bald, seine Gabe strategisch zu nutzen. Er erfährt, was Frauen wirklich über ihn denken – was meist wenig schmeichelhaft ist – und nutzt die inneren Monologe seiner Konkurrentin Darcy, um ihre Ideen als seine eigenen auszugeben und sie beruflich zu sabotieren.
Während Nick versucht, Darcy auszubooten, verliebt er sich jedoch zunehmend in sie, da er durch ihre Gedanken ihre Intelligenz und Verletzlichkeit kennenlernt. Gleichzeitig beginnt er, durch das neu gewonnene Verständnis seine Beziehungen zu anderen Frauen in seinem Umfeld zu korrigieren, insbesondere die zu seiner entfremdeten Tochter Alex. Er erkennt, wie oberflächlich sein bisheriges Leben war. Der Konflikt spitzt sich zu, als Nick entscheiden muss, ob er sein Wissen weiterhin zum eigenen Vorteil nutzt oder ehrlich zu seinen Gefühlen und Taten steht.
Mein eigenes Fazit:
Der Film ist für mich ein echtes Highlight der 2000er-Jahre, weil Mel Gibson hier sein komödiantisches Talent voll ausspielt. Es ist herrlich amüsant zu sehen, wie sein Macho-Weltbild durch die schonungslose Ehrlichkeit der weiblichen Gedanken in sich zusammenbricht.
Besonders stark finde ich, dass der Film trotz des Slapsticks eine schöne Botschaft vermittelt: Echtes Verständnis entsteht nicht durch Zauberei, sondern durch aktives Zuhören. Die Chemie zwischen Gibson und Helen Hunt ist einfach charmant und macht den Film zum perfekten „Wohlfühlkino“.
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